Diese kleine Modellbahnanlage in Spur H0 wurde von Stefan Cornelis für den Miniatur-Anlagen-Wettbewerb der Modelleisenbahn-Ausstellung „Modelspoor Expo 2025“ in Belgien gebaut. Die Schaukastenanlage hat eine Länge von 140 cm mit einem rechtwinklig angeschlossenen, etwa 90 cm langen Schattenbahnhof („Fiddle Yard“), der hinter den Kulissen des Dioramas installiert ist.
Das Diorama verfügt auf der linken Seite über einen Lokschuppen für Dampfloks mit dazugehörigem Kohlebansen. Direkt gegenüber, auf der rechten Seite, ist ein Lokschuppen für einen Dieseltriebwagen angesiedelt. Entlang der Hintergrundwand pendelt eine historische Straßenbahn zeitgesteuert von links nach rechts. Unterhalb der rechten Haltestelle der Straßenbahn befindet sich eine Brücke, die in den Tunnel zum Schattenbahnhof führt.
Stefan Cornelis verfügt in seiner Eisenbahnsammlung über drei digitale Dampflokomotiven mit LokSound-Decoder vom Hersteller ESU aus der Epoche II der Deutschen Reichsbahn. Daher entschied er sich beim Bau seiner Modellbahn-Kleinanlage für eine Modellanlage, die ein kleines Bahnbetriebswerk darstellen soll. Der Fahrbetrieb beschränkt sich auf Rangierfahrten zwischen den Dampflokschuppen und dem Schattenbahnhof. Sein Diorama hat er schlicht und einfach „Bw 1930“, also „Bahnwerk 1930“ bzw. „Bahnbetriebswerk 1930“ genannt.
Während die drei Dampfloks vom Hersteller ESU stammen, ist der Triebwagen vom Hersteller Brawa fabriziert worden. Gleise und Weichen sind vom Hersteller Peco, wobei die Weichen mit digitalen Cobalt-Motoren angetrieben werden. Um neben den Rangierfahrten etwas mehr Bewegung auf der Spur H0 Anlage zu haben, hat Stefan Cornelis – wie bereits erwähnt – ein gerades Stück Spur H0m (Meterspur) Straßenbahngleis im Hintergrund verlegt, auf der eine historische Tram pendelt.
Der Unterbau besteht aus einer 12 mm dicken Sperrholzplatte. Die Landschaft wurde mit Dämmplatten und Gipsbinden aufgebaut. Die Bepflanzung besteht aus statischem Gras, Sträuchern vom Modellbahnkünstler Martin Welberg sowie Bäumen vom Hersteller MBR. Die Gebäude des Bahnbetriebswerks sind aus Bausätzen der Hersteller Faller, Kibri, Joswood und Auhagen entstanden, die entsprechend bemalt, verschmutzt, gealtert und angepasst wurden.
Video bei YouTube:
https://www.youtube.com/watch?v=FbAXrua0fcs










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