Könnt Ihr Euch noch an die großartige Modellbahnausstellung mit dem Namen „Deutschland-Express“ erinnern? Dabei handelte es sich um die große Modellbahnanlage in Spurweite H0 im Nordsternpark in Gelsenkirchen. Die Modellanlage, die aus mehreren Abschnitten bestand, zeigte eine Miniatur-Reise durch Deutschland von der Nordsee bis hin zu den Alpen. Damals zählte der „Deutschland-Express“ zu den größten digital gesteuerten Märklin-Anlagen der Welt.
Pennula möchte Euch in diesem Film eine reichhaltige Auswahl an Videoaufnahmen dieser Schauanlage bieten, wobei die Videosequenzen nicht nach den einzelnen Anlagenabschnitten aufgeteilt sind, sondern kunterbunt angeordnet sind, so dass ein umfassender Einblick in diese Märklin-Welt ermöglicht wird. Parallel zu den Videoaufnahmen der beeindruckenden Miniaturwelt wird Euch Pennula die wesentlichen Informationen über diese ehemalige Modellbahnausstellung erklären.
Nachdem in den Jahren 1997, 1998 und 1999 fleißig an der Modellbahnanlage gebaut wurde, ist sie am 30. April 1999 feierlich eröffnet worden. Der Betreiber und Initiator, Jens Kürvers, investierte viel Geld, Fleiß und Arbeit nicht nur in die damals neuartige, digitale Modellbahntechnik, sondern auch in den Landschaftsbau, um möglichst viele Regionen Deutschlands detailgetreu darzustellen. Die Ausstellungsfläche war ungefähr 700 m² groß, womit der „Deutschland-Express“ - neben dem damaligen Miniatur Wunderland oder der Schwarzwald-Modellbahn - zu den größten Schauanlagen in Deutschland zählte. Auf der Modellanlage liefen hunderte Modellzüge auf mehreren tausend Metern Modellgleisen.
Die Eisenbahnanlage war in allen ihren Abschnitten digital mit Märklin-Systemen gesteuert, wodurch viele Züge unabhängig voneinander betrieben werden konnten. Die Digitaltechnik war mit ein Grund für die damals spektakuläre Vorführung mehrerer Züge, die sich gleichzeitig durch Bahnhöfe, über imposante Brücken und über herrliche Paradestrecken bewegten. Jedoch fehlte es der Gelsenkirchener Modellanlage an technischen Innovationen, wie sie insbesondere in Hamburg fortwährend eingeführt worden sind. Schlussendlich haben vor allem die hohen Betriebskosten, die durch die große Ausstellungshalle sowie durch den Unterhalt der mechanischen sowie digitalen Bauteile verursacht worden sind, erst zur vorübergehenden und dann im Jahre 2016 zur endgültigen Schließung geführt.
Zusammenfassung
Anlagenmaße: 700 m², 131 m lang, 150 Züge, 4.000 Waggons, 4.100 Meter Gleise, 670 Weichen, 390 Signale, 20 Schattenbahnhöfe, 75 Szenarien wie beispielsweise Bahnhöfe, Stadtteile und Industrieanlagen, 60 Brücken und Viadukte, 1.750 Fahrzeuge, darunter Schiffe und Kräne, 5.000 Leuchten, 1.100 Gebäude sowie 12.000 Figuren.
Video bei YouTube:
https://www.youtube.com/watch?v=1gQJXpoFtUM

























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