Perfekte Märklin H0 Modelleisenbahn Schweiz: Die Eisenbahnbrücke im Oberen Appenfluher Tal (Diorama)

Veröffentlicht am 24. August 2025
Perfekte Märklin H0 Modelleisenbahn Schweiz: Die Eisenbahnbrücke im Oberen Appenfluher Tal (Diorama)

In vielen Modellbahn-Zeitschriften, u.a. in „Loki“, dem Schweizer Magazin für den Modellbahnfreund, sowie im französischen Journal „Le Train“ wurde die Spur H0 Anlage mit dem Namen „Appenfluher Tal“ präsentiert. Die Modelleisenbahn ist von Helmut Langenberg in mühevoller Kleinstarbeit gebaut worden und lässt sich schlichtweg als Meisterwerk bzw. Kunstwerk bezeichnen. Während sich diese große Modellbahnanlage im Keller befindet und den Namen „Unteres Appenfluher Tal“ erhalten hat, existiert noch ein wunderschönes Diorama, nämlich das „Obere Appenfluher Tal“, das wir in diesem Video kennenlernen werden.

Das Diorama war ursprünglich gar nicht geplant, sondern entstand aus einem schlichten Programmiergleis. In Helmut Langenbergs Modellbau-Werkstatt war jenes Programmiergleis über der Werkbank installiert, damit er dort Lokomotiven einmessen bzw. programmieren konnte. Wie üblich, was jeder Modellbahner kennt, war Helmut Langenberg der Meinung, dass seine Eisenbahnanlage längst fertiggestellt sei; aber genau bei diesem Gedankengang fielen ihm immer wieder kleine Unstimmigkeiten sowie Bausünden auf. Doch bevor er Änderungen an der bestehenden, großen Modellbahnanlage vornehmen wollte, war ihm sehr daran gelegen, bestimmte Kenntnisse und Arbeitsweisen im Modellbau zu erlernen. Somit reifte in ihm die Idee, aus dem alten Programmiergleis ein Diorama zu bauen.

Von Anfang an war klar, dass das Diorama die Schweizer Normalspur, Berge, Alpenlandschaften sowie einen Gebirgsbach zum Thema haben sollte. Die handwerklichen Fertigkeiten, die Helmut Langenberg erlernen und optimieren wollte, sollten sich insbesondere in einem richtig guten Begrünungsmaterial auszeichnen. Natur, Bäume und Sträucher sollten so realistisch wie möglich aussehen. Angelehnt an die berühmte Gotthardbahn sollte sein Diorama aber keine Nachbildung einer real existierenden Eisenbahnstrecke sein. Es sollte eine Art Schaukasten entstehen, um von links und rechts Züge durch die Szenerie fahren zu lassen. Hauptaufgabe der Bahnstrecke sollte aber auch nach wie vor die Programmierung von Lokomotiven und Zügen sein.

Jedenfalls wählte er bei der Jahreszeit den frühen Herbstbeginn, also jene Zeit, in der sich die Blätter verfärben, aber noch nicht auf den Boden fallen. Sein Diorama sollte sich auch von anderen Modellbahnanlagen, die meistens mit einer sommerlich geprägten Landschaft gestaltet werden, unterscheiden. Das Diorama sollte von einem doppelspurigen Steinbogenviadukt, bestehend aus zwei Kibri-Bausätzen, dominiert werden. Dazu ein passendes Brückengeländer sowie die alten SBB-Oberleitungsmasten aus dem Sortiment von Sommerfeldt. Die Grasmatten stammen von Heki und Silhouette; die Gleisbettung von Merkur; die Laubbäume sowie Nadelbäume von der Modellbaum-Manufaktur von Manfred Grünig. Schließlich sollen eigens gesammelte Steine für das Bachbett für eine naturgetreue Darstellung sorgen. Eine kleine Gruppe von Wandersleuten des Herstellers Preiser vervollständigt die Szenerie.

Entstanden ist ein Diorama mit einer Tiefe von 42 cm, mit einer Breite von 180 cm und mit einer Höhe von 60 cm. Die ganze Szenerie befindet sich also in einem Holzkasten. Was die Schaukastenanlage so reizvoll macht, dass Pennula mehr als zehn Minuten lang Modellzüge aus unterschiedlichen Perspektiven gefilmt hat, sind die Ergebnisse exakt jener Modellbau-Fähigkeiten, die Helmut Langenberg ausprobieren wollte, verfeinern wollte und optimieren wollte. So verbesserte er den Viadukt, indem er den großen Innenbogen und einige Spalten im Bauwerk mit Gips verputzte. Anschließend überarbeitete er das gesamte Bauwerk mit Wasserfarben von Revell sowie mit diversen Pulverfarben aus einem Bastelgeschäft. Im Ergebnis schaut der Viadukt auf den ersten Blick absolut realistisch aus.

Auch die Tunnelportale auf der linken und rechte Seite der Miniaturwelt sind handgefertigt: Ein gekauftes Tunnelportal, das im Rahmen einer Stellprobe genutzt wurde, hatte Helmut Langenberg überhaupt nicht gefallen. Also hat er die Tunnelportale und die dazugehörigen Stützmauern selbst aus Hartschaumplatten angefertigt. Auch die Tunnelinnenwände entstanden aus Hartschaumplatten. Ebenso ist die Landschaft aus Hartschaumplatten vorgeformt worden. Die ganze Hartschaumplatten-Landschaft wurde später mit Gips überzogen. Anschließend wurden darin die Felsen modelliert und nach der Trocknung farblich bearbeitet. Ebenso sind die Gleise und das Gleisbett farblich überarbeitet worden.

Nachdem diese Arbeiten abgeschlossen waren, legte Helmut Langenberg mit der Begrünung und Bepflanzung seiner Schweizer Miniaturwelt los. Die Oberleitungsmasten und der Fahrdraht wurden erst gegen Ende der Landschaftsgestaltung gesetzt bzw. verspannt. Ein besonders wichtiges Element im Diorama fehlt noch, nämlich der Gebirgsbach, der sich unterhalb des Viadukts befindet. Helmut Langenberg informierte sich über viele Wochen hinweg, mit welchen Produkten aus der Modellbahnzubehörindustrie er das Wasser modellieren könnte. Keines der angebotenen Produkte fand jedoch seine Zustimmung.

Die Modellbaum-Manufaktur von Manfred Grünig hatte schließlich die entscheidende Empfehlung für das Anlegen von Gewässern ausgesprochen, nämlich das Gießharz „Glosscoat“ von Vosschemie. Dabei handelt es sich um eine kalthärtende, lösungsmittelfreie, transparente und selbstverlaufende Beschichtungsmasse. So hatte Helmut Langenberg zunächst das Bachbett angelegt und danach das Gießharz sehr vorsichtig eingegossen. Es riecht und stinkt nicht und härtet vollkommen durchsichtig aus. Nachdem das Harz zwei Tage durchgetrocknet war, gestaltete er auf der glatten Oberfläche mit den Fenstermalfarben von „Window Color“ eine leicht wellenförmige Wasseroberfläche. Zum Schluss brachte er mit einem kleinen, festen Pinsel weiße Plaka-Farbe von Pelikan auf die gut durchgetrocknete, wellige Wasseroberfläche auf, um so realistisch wie möglich die in einem Gebirgsbach typischen Wasserverwirbelungen darzustellen.

Jetzt kann man verstehen, warum Pennula über zehn Minuten lang dieses kleine Meisterwerk gefilmt hat. Es sind nicht nur die Züge, die sich in ihrer Abfolge teilweise wiederholen, sondern es ist der Gesamteindruck, der den Zuschauer fesselt, weil es in jeder Szene bemerkenswerte Details und liebevolle Kleinigkeiten zu entdecken gibt. Schließlich lässt sich die Modellbau-Philosophie von Helmut Langenberg mit den folgenden Worten beschreiben: „Es wird nicht gebaut, um fertig zu werden, sondern es wird solange gebaut, bis es wirklich perfekt ist“. Wer möchte, kann sich auf der Internetseite von Helmut Langenberg über sein Diorama sowie über die dazugehörige Modellbahnanlage mit dem Namen „Appenfluher Tal“ ausführlich informieren. Ein Video von Pennula über die große Modelleisenbahn von Helmut Langenberg ist bereits in Planung und wird im Herbst 2025 veröffentlicht.


Video bei YouTube:
https://www.youtube.com/watch?v=uVVQXzuHPAY


Gesamtansicht

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Bilder

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Kurzbeschreibung von Pennula

Unter der Marke „Pennula“ präsentiert der Filmemacher Markus Lenz aus Frankfurt am Main seit dem Jahre 2011 Videofilme von Modellbahnanlagen aus ganz Europa und Übersee.